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Swissmedic Nr.: 37482056
Index: 07.09.00

Pharmacode: 1836120
GTIN/EAN: 7680374820560
Markteintritt: 12.10.1972

Kategorie: B Mehrmalige Abgabe auf eine ärztliche Verschreibung hin.


Androcur®-10 (10 mg)

Cyproteron (G03HA01)

3x15 Stk

(0/5 , 2)

Um Androcur®-10 (10 mg) kaufen zu können, benötigst Du zunächst ein Rezept. Bei Deindoktor.ch kannst Du im Rahmen einer Online-Sprechstunde per Webcam, mit dem Arzt Deiner Wahl, ein elektronisches Rezept erhalten.

Das mit DeinDoktor.ch erhaltene Rezept kann in einer der 1400 Schweizer Apotheken verwendet werden. Wir organisieren mit einer unserer Partner-Apotheken eine Sendung Deines Androcur®-10 (10 mg)'s gegen Unterschrift (24h) oder dem Medikamenten-Taxi nach einer Online Sprechstunde, falls gewünscht.


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Androcur-10 ist ein Hormonpräparat, welches den Einfluss der männlichen Geschlechtshormone (Androgene), die auch im weiblichen Organismus gebildet werden, hemmt. Mit Androcur-10 lassen sich bei der Frau krankhafte Veränderungen behandeln, die auf einer vermehrten Bildung von Androgenen oder auf einer erhöhten Empfindlichkeit diesen gegenüber beruhen: mittelschwere Formen von androgenbedingter krankhaft verstärkter Gesichts- und Körperbehaarung, mittelschwere Formen von androgenbedingtem Ausfall des Kopfhaares, schweren und mittelschweren Formen von androgenbedingter Akne und Seborrhö (fettige Haut sowie fettiges Haar mit Schuppenbildung).

Androcur-10 darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin und unter ständiger Kontrolle eines Arztes bzw. einer Ärztin verwendet werden.

Androcur darf nicht während der Schwangerschaft verwendet werden. Vor Beginn der Therapie ist daher eine Schwangerschaft auszuschliessen.

Androcur-10 ist zusammen mit einem speziellen oralen Empfängnisverhütungsmittel (z.B. Diane-35) anzuwenden, um den notwendigen Empfängnisschutz zu erreichen und um unregelmässige Blutungen zu vermeiden. Es sind daher auch alle für dieses Präparat geltenden Angaben zu beachten.

Androcur-10 darf nicht angewendet werden in der Schwangerschaft und Stillzeit oder wenn während einer früheren Schwangerschaft Gelbsucht oder anhaltender Juckreiz bzw. Bläschenausschlag aufgetreten sind, bei Leberkrankheiten einschliesslich bestimmter Ausscheidungsstörungen der Leber (Dubin-Johnson-Syndrom, Rotor-Syndrom), vorausgegangenen oder bestehenden Lebertumoren, auszehrenden Krankheiten, schweren chronischen Depressionen, vorausgegangenen oder bestehenden Gefässkrankheiten, schwerer Zuckerkrankheit oder bei einer krankhaften Veränderung der roten Blutkörperchen (Sichelzellanämie) sowie bei Überempfindlichkeit (eine Art Allergie) gegenüber einem der Inhaltsstoffe von Androcur-10.

Zusätzlich wird auf die Angaben über Anwendungseinschränkungen in der Patienteninformation des verschriebenen Empfängnisverhütungsmittels verwiesen.

Androcur-10 allein kann Störungen der Regelblutung (Zwischenblutungen, Änderung der Blutungsdauer) hervorrufen. Um dieser Eigenschaft entgegenzuwirken, muss gleichzeitig zu Androcur-10 ein spezielles Empfängnisverhütungsmittel (z.B. Diane-35) eingenommen werden. Wenn unter dieser Kombinationstherapie in den 3 Wochen der Tabletteneinnahme Schmierblutungen auftreten, ist die Tabletteneinnahme normal fortzusetzen. Wenn jedoch anhaltende oder wiederkehrende Blutungen in unregelmässigen Abständen auftreten, sollte der Arzt/die Ärztin konsultiert werden.

In Einzelfällen wurden wie auch bei anderen Sexualsteroi­den über gutartige und bösartige Leberveränderungen berichtet. Lebertumore können vereinzelt zu lebensgefährlichen Blutungen in die Bauchhöhle führen. Deshalb ist unbedingt der Arzt bzw. die Ärztin zu informieren, wenn ungewohnte Oberbauchbeschwerden auftreten, die nicht von selbst bald vorübergehen.

Es wurden bei Patientinnen, die mit Androcur-10 behandelt wurden, Störungen der Leberfunktion beobachtet, einige davon schwerwiegend (Gelbsucht, Hepatitis [Leberentzündung]). Die Störungen der Leberfunktion sind dosisabhängig und entwickeln sich gewöhnlich über mehrere Monate nach Behandlungsbeginn. Deshalb wird Ihr Arzt vor Behandlungsbeginn und in regelmässigen Abständen während der Behandlung, besonders beim Auftreten irgendwelcher Beschwerden oder Anzeichen, die eine Leberschädigung vermuten lassen, Ihre Leberfunktion überprüfen. Bestätigt sich der Verdacht auf eine Leberschädigung, wird Ihr Arzt die Behandlung mit Androcur-10 absetzen.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt umgehend, wenn Sie eine der folgenden Beschwerden wahrnehmen:

Allgemeines Unwohlsein, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Juckreiz an Ihrem gesamten Körper, Gelbfärbung Ihrer Haut und Augen, hell gefärbter Stuhlgang, dunkel gefärbter Urin. Diese Beschwerden können Anzeichen für eine Leberschädigung, einschliesslich Leberentzündung (Hepatitis), sein.

Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie an Zuckerkrankheit leiden, da diese Krankheit eine sorgfältige Überwachung erfordert und sich durch Androcur-10 der Bedarf an Arzneimitteln gegen Zuckerkrankheit ändern kann.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Durch die gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln können die Wirkungen und Nebenwirkungen von Androcur-10 verstärkt (z.B. durch Arzneimittel gegen Pilzinfektionen oder Antibiotika) oder vermindert werden (z.B. durch Arzneimittel gegen Epilepsie, gegen Tuberkulose oder durch pflanzliche Arzneimittel gegen Depressionen (Johanniskrautpräparate)).

Weiter können auch Arzneimittel gegen eine HIV-Infektion die Wirkung von Androcur-10 beeinflussen.

Der Bedarf an Antidiabetika oder Insulin kann sich bei gleichzeitiger Anwendung mit Androcur-10 ebenfalls ändern.

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.

Androcur-10 kann schädliche Wirkungen auf das ungeborene Kind und ? beim Stillen ? auch auf den Säugling haben. Deshalb darf es unter keinen Umständen während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden.

Die Tabletten sind nach den Mahlzeiten mit Flüssigkeit einzunehmen.

Soweit nicht anders verordnet, ist täglich 1 Tablette Androcur-10 vom 1.?15. Tag (= 15 Tage) eines Behandlungszyklus zusätzlich zu 1 Dragee des verschriebenen Empfängnisverhütungsmittels einzunehmen, dessen Einnahme vom 1.?21. Tag (= 21 Tage) erfolgt.

Mit der Einnahme beider Präparate muss am 1. Tag des Zyklus (= 1. Tag der Blutung) begonnen werden.

Einem der mit dem Wochentag des Einnahmebeginns beschrifteten Felder (z.B. «Mo» für Montag) wird die erste Tablette Androcur-10 entnommen und unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt.

Die Tageszeit der Einnahme ist gleichgültig, nur sollte man bei der einmal gewählten Stunde bleiben, am besten nach dem Frühstück oder nach dem Abendessen.

In Pfeilrichtung wird nun täglich eine weitere Tablette entnommen (insgesamt 14) und zum Schluss der Androcur-10-Anwendung die aus dem mit «15» beschrifteten Feld. Wenn dann 6 Tage später auch die Kalenderpackung des verschriebenen Empfängnisverhütungsmittels aufgebraucht ist (nach 21 Tagen), folgt eine Einnahmepause von 7 Tagen, in der es zur Blutung kommt.

Nach der 7?tägigen Pause wird die Einnahme aus den nächsten Kalenderpackungen von Androcur-10 und des Empfängnisverhütungsmittels fortgesetzt, und zwar unabhängig davon, ob die Blutung schon beendet ist oder noch anhält.

Ausbleiben der Regelblutung

Sollte es ausnahmsweise zu keiner Regelblutung gekommen sein, ist die Behandlung nicht weiterzuführen und der Arzt bzw. die Ärztin aufzusuchen, um eine Schwangerschaft auszuschliessen.

Vergessene Tabletteneinnahme

Wenn vergessen wurde, zur gewohnten Zeit die Tablette Androcur-10 und/oder das Dragee des Empfängnisverhütungsmittels einzunehmen, muss dies spätestens innerhalb der nächsten 12 Stunden nachgeholt werden. Beim Überschreiten der üblichen Einnahmezeit um mehr als 12 Stunden ist die empfängnisverhütende Wirkung für den betreffenden Zyklus in Frage gestellt.

Für spezifische Angaben besonders zur empfängnisverhütenden Zuverlässigkeit und für das Vorgehen bei vergessener Pilleneinnahme wird auf die Patienteninformation des verschriebenen Empfängnisverhütungsmittels verwiesen. Kommt es jedoch innerhalb der Pause zu keiner Entzugsblutung, muss vor der Fortsetzung der Pilleneinnahme eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden.

Vergessene Androcur-10 Tabletten können die therapeutische Wirksamkeit herabsetzen und zu Zwischenblutungen führen. Vergessene Androcur-10 Tabletten sollten nicht nachträglich eingenommen werden. Anstelle der vergessenen Tablette soll keine doppelte Dosis eingenommen werden. Die tägliche Einnahme ist zur gewohnten Zeit zusammen mit dem Empfängnisverhütungsmittel fortzusetzen.

Behandlungsdauer

Die Behandlungsdauer wird vom Arzt bzw. von der Ärztin festgelegt und richtet sich nach Art sowie Schweregrad der krankhaften Androgenisierungserscheinungen und ihrer Ansprechbarkeit. Die Behandlung muss über mehrere Monate durchgeführt werden. Akne und Seborrhö (fettige Haut sowie fettiges Haar mit Schuppenbildung) sprechen meist eher an als abnormer Haarwuchs (Hirsutismus) oder androgenbedingter Haarausfall (Alopezie). Wenn ein Behandlungserfolg eingetreten ist, soll versucht werden, mit einem speziellen oralen Empfängnisverhütungsmittel (z.B. Diane-35) allein auszukommen.

Spezielle Dosierungsempfehlungen

Kinder und Jugendliche:

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Androcur-10 wurde an Frauen ab einem Altern von 18 Jahren untersucht. Androcur-10 ist nicht für die Anwendung bei Kindern vor der Pubertät bestimmt. Bei Jugendlichen nach Abschluss der Pubertät wird, falls vom Arzt verschrieben, die gleiche Dosierung wie bei Erwachsenen empfohlen.

Ältere Patientinnen (65 Jahre oder älter):

Androcur-10 ist nur für Frauen im gebärfähigen Alter bestimmt.

Patientinnen mit Lebererkrankungen:

Nehmen Sie Androcur-10 nicht ein, wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden (siehe auch in Abschnitt «Wann darf Androcur-10 nicht angewendet werden?»).

Patientinnen mit eingeschränkter Nierenfunktion:

Daten zur Anwendung von Androcur-10 bei Patientinnen mit Niereninsuffizienz liegen nicht vor. Es können daher keine Dosierungsempfehlungen gemacht werden.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Androcur-10 auftreten:

Neben Schmerzempfindlichkeit der Brust kommt es häufig zu einer Zunahme des Körpergewichtes. Häufig kann es auch zu einer niedergeschlagenen Stimmung kommen.

Gelegentlich wird eine Erniedrigung des Sexualtriebs beobachtet. Kopfschmerzen, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden, Regelblutungsstörungen, Milchfluss, Hautausschläge und Blutdruckänderungen treten gelegentlich auf.

In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen (eine Art Allergie) auftreten oder es kann zu einer Gewichtsabnahme kommen. Selten wurde auch eine Steigerung des Sexualtriebes beobachtet.

Sehr selten werden Gefässerkrankungen (sogenannte Thromboembolie, d.h. Bildung von Blutgerinnseln in den Gefässen) und Lebertumore beobachtet. Nach Markteinführung wurde auch über Störungen der Leberfunktion, Gelbsucht oder Hepatitis (Leberentzündung) berichtet.

Die in der Patienteninformation des gleichzeitig verschriebenen Empfängnisverhütungsmittels angegebenen Nebenwirkungen müssen beachtet werden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Androcur-10 ist bei Raumtemperatur (15?25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

1 Tablette enthält als Wirkstoff 10 mg Cyproteronacetat sowie Hilfsstoffe.

37482 (Swissmedic).

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es gibt Kalenderpackungen zu 3× 15 Tabletten.

Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2013 ?letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

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