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Swissmedic Nr.: 62976002
Index: 02.07.10

Pharmacode: 5804772
GTIN/EAN: 7680629760023
Markteintritt: 02.02.2016

Kategorie: B Mehrmalige Abgabe auf eine ärztliche Verschreibung hin.


Indapamid-Mepha 1.5 retard Depotabs® (1.5 mg)

Indapamid (C03BA11)

90 Stk

(0/5 , 4)

Um Indapamid-Mepha 1.5 retard Depotabs® (1.5 mg) kaufen zu können, benötigen Sie zunächst ein Rezept. Bei Deindoktor.ch können Sie im Rahmen einer Online-Sprechstunde per Webcam, mit dem Artz Ihrer Wahl, ein elektronische Rezept erhalten.

Das mit DeinDoktor.ch erhaltene Rezept kann in einer der 1400 Schweizer Apotheken verwendet werden. Wir organisieren mit einer unserer Partner-Apotheken eine Sendung Ihres Indapamid-Mepha 1.5 retard Depotabs® (1.5 mg)'s gegen Unterschrift (24h) oder dem Medikamenten-Taxi nach einer Online Sprechstunde, falls gewünscht.


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Indapamid-Mepha 1,5 retard ist ein Arzneimittel empfohlen zur Reduzierung des arteriellen Bluthochdrucks leichten bis mittelschweren Grades (Hypertonie).

Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes bzw. Ihrer Ärztin. Weitere Massnahmen sind nicht erforderlich.

Indapamid-Mepha 1,5 retard darf in folgenden Fällen nicht eingenommen werden:

  • Bekannte Allergien gegen Indapamid, gegen Sulfonamide oder gegen einen der Inhaltsstoffe von Indapamid-Mepha 1,5 retard,
  • Nierenfunktionsstörungen,
  • Leberleiden, schwere Leberfunktionsstörungen oder wenn Sie an hepatischer Enzephalopathie leiden (degenerative Erkrankungen des Gehirns),
  • verminderter Kaliumgehalt des Blutes (Hypokaliämie),
  • kürzlich erlittener Gehirnschlag.

Sie sollten Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mitteilen, falls Sie eine Lebererkrankung haben oder an Störungen des Elekrolytengleichgewichts, Diabetes (Zuckerkrankheit), Gicht oder Nierenbeschwerden oder an Störungen des kardialen Gleichgewichts leiden, wenn Sie eine Untersuchung Ihrer Nebenschilddrüse machen müssen.

Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, wenn Sie in der Vergangenheit eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht hatten.

Eventuell wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Laboruntersuchungen veranlassen für die Überwachung zu geringer Natrium- oder Kaliumspiegel, oder erhöhter Kalziumwerte im Blut. Wenn Sie denken, dass einer dieser Fälle auf Sie zutrifft, oder wenn Sie Fragen zur Verwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Informieren Sie jedoch Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie weitere Krankheiten oder Allergien haben oder gleichzeitig andere Medikamente (auch selbstgekaufte) im besonderen Lithium oder bestimmte Mittel gegen Herzrhythmusstörungen einnehmen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Wenn Sie aktuell oder vor kurzer Zeit andere Arzneimittel einnehmen, einschliesslich rezeptfreier Medikamente, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

Vermeiden Sie die Einnahme von Indapamid-Mepha 1,5 retard in Verbindung mit Lithium (Behandlung von Depressionen) aufgrund der Gefahr eines erhöhten Lithiumspiegels im Blut.

Wenn Sie eines der folgenden Medikamente einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, es könnten einige besondere Vorsichtsmassnahmen erforderlich sein:

  • Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen (z.B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Ibutilid, Dofetilid, Digitalis),
  • Medikamente zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angst, Schizophrenie (z.B. trizyklische Antidepressiva, Antipsychotika, Neuroleptika),
  • Bepridil (zur Behandlung von Angina pectoris, eine Krankheit welche Schmerzen in der Brust verursacht),
  • Cisaprid, Diphemanil (zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden),
  • Sparfloxacin, Moxifloxacin (Antibiotika zur Behandlung von Infektionen),
  • Halofantrin (Antiparasitikum zur Behandlung von bestimmten Arten von Malaria),
  • Pentamidin (zur Behandlung bestimmter Arten von Lungenentzündung),
  • Mizolastine (zur Behandlung von allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen),
  • nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente, zur Linderung von Schmerzen (z.B. Ibuprofen) oder hohe Dosen von Acetylsalicylsäure,
  • Inhibitoren des Angiotensin-Converting-Enzym (ACE-Hemmer) (zur Behandlung von Hypertonie und Herzinsuffizienz),
  • oralen Kortikosteroiden, zur Behandlung von verschiedenen Erkrankungen, einschliesslich schwerem Asthma und rheumatischer Arthritis,
  • stimulierendes Abführmittel,
  • Baclofen (zur Behandlung von Muskelsteifheit bei Erkrankungen wie Multiple Sklerose),
  • Digitalis (zur Behandlung von Herzinsuffizienz oder bestimmten Herzrhythmusstörungen),
  • kaliumsparende Diuretika (Amilorid, Spironolacton, Triamteren),
  • Metformin (zur Behandlung von Diabetes),
  • jodhaltiges Kontrastmittel (verwendet bei Röntgenuntersuchungen),
  • Kalziumtabletten oder andere Kalziumpräparate,
  • Cyclosporin, Tacrolimus und andere Immunsuppressiva, eingesetzt nach einer Organtransplantation zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder schweren rheumatischen oder dermatologischen Erkrankungen,
  • Tetracosactid (zur Behandlung von Morbus Crohn).

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin vor der Einnahme von Medikamenten.

Die Verwendung dieses Medikaments während der Schwangerschaft ist nicht empfohlen. Wenn eine Schwangerschaft geplant oder bestätigt ist, sollte so schnell wie möglich eine alternative Therapie eingeleitet werden.

Sagen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie schwanger werden wollen.

Der Wirkstoff geht auf die Muttermilch über. Stillen ist daher nicht empfehlenswert, wenn Sie dieses Medikament einnehmen.

Oral: Die Dosierung beträgt täglich 1 Depotab. Da das Medikament harntreibend wirkt, nehmen Sie dieses am besten morgens ein, unabhängig von den Mahlzeiten, um unliebsame Unterbrechungen des Nachtschlafes zu vermeiden. Die Depotab sollte unzerkaut mit einem Glas Wasser geschluckt werden. Die Depotab darf nicht zerbissen oder zerkaut werden. Die Behandlung von Bluthochdruck ist in der Regel eine Langzeittherapie.

Wenn Sie zu viele Depotab eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin:

Eine zu hohe Dosiseinnahme von Indapamid-Mepha 1,5 retard kann Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Muskelkrämpfe, Schwindel, Benommenheit, Verwirrung und eine Veränderungen der von den Nieren produzierten Urinmenge verursachen.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung.

Sollten Sie den Eindruck haben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Wenn Sie einmal vergessen haben, die Depotab einzunehmen, nehmen Sie am folgenden Tag nur Ihre normal verschriebene Behandlungsdosis. Teilen Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit und nehmen Sie nicht die doppelte Dosis am nächsten Morgen.

Die Behandlung von Bluthochdruck ist in der Regel eine langfristige Behandlung, Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat fragen, wenn Sie die Behandlung abbrechen wollen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin.

Die Einnahme von Indapamid-Mepha 1,5 retard kann folgende unerwünschte Nebenwirkungen hervorrufen, auch wenn nicht jeder davon betroffen ist:

Häufig (<1/10, ?1/100): Hautausschlag (Pickel), niedriger Serumkaliumspiegel, der Muskelschwäche verursachen kann, Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Ameisenlaufen (Parästhesie)

Gelegentlich (<1/100, ?1/1?000): Übelkeit, Erbrechen, allergische Reaktionen, vor allem in Form von Hautausschlag, Purpura (kleine rote Flecken auf der Haut) bei Patienten mit einer Anfälligkeit auf allergische und asthmatische Reaktionen.

Selten (<1/1?000, ?1/10?000): Magen-Darm-Störungen (Übelkeit, Verstopfung), Mundtrockenheit.

Erhöhtes Risiko der Austrocknung bei älteren und an Herzinsuffizienz leidenden Patienten.

Blutbildveränderungen wie Thrombozytopenie (Abnahme der Anzahl von Blutplättchen, die die Entstehung von blauen Flecken und Nasenbluten begünstigen), Leukopenie (eine verringerte Anzahl weisser Blutkörperchen, die zu unerklärbarem Fieber, Halsschmerzen oder anderen grippeähnlichen Symptom führen kann - wenn dies geschieht, kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin) und Anämie (Abnahme der roten Blutkörperchen).

Sehr selten (<1/10?000): Herzrhythmusstörungen, Hypotonie.

Nierenerkrankungen.

Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die sich insbesondere durch Bauchschmerzen äussert), Leberfunktionsstörungen.

Angioödem und/oder Nesselsucht, schwere Hautreaktionen. Angioödem äussert sich durch ein plötzliches Anschwellen der Extremitäten oder des Gesichts, Lippen oder Zunge, Anschwellen der Schleimhaut im Hals oder in den Atemwegen, welche zur Kurzatmigkeit oder Schwierigkeiten beim Schlucken führen. Wenn dies passiert, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • In den Fällen von Leberversagen kann hepatische Enzephalopathie auftreten (degenerative Hirnerkrankung).
  • Mögliche Verschlimmerung einer bereits bestehenden akuten systemischen Lupus erythematodes (Kollagen-Krankheit), es könnte schlimmer werden. Es wurde über Fälle von Lichtempfindlichkeit nach Einwirkung von Sonnenlicht oder künstlichem UVA-Licht berichtet (Veränderung des Erscheinungsbildes der Haut).

Um bestimmte Werte zu kontrollieren, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Durchführung von Labortests anordnen. Folgende Veränderungen Ihrer biologischen Parameter könnten auftreten:

  • Verminderung der Kaliumkonzentration im Blutplasma,
  • Verminderung der Natriumkonzentration im Blutplasma, welche die Ursache für eine Austrocknung des Organismus oder einer Hypotonie sein könnte,
  • gleichzeitiger Verlust von Chlorid-Ionen,
  • Erhöhung der Harnsäurekonzentration, die der Grund für eine Verschlimmerung von Gichtanfälle (Gelenkschmerzen, vor allem in den Füssen) sein könnte,
  • Erhöhung der Blutzuckerwerte bei Diabetikern,
  • Erhöhung der Kalziumkonzentration im Blutplasma.
  • erhöhte Leberenzymwerte,
  • abnormale EKG-Spuren,
  • lebensbedrohlicher, unregelmässiger Herzschlag (Torsade de Pointes),
  • Hepatitis,
  • Ohnmacht.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Dieses Arzneimittel enthält Lactose-Monohydrat. Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie darauf hingewiesen hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Zucker haben, kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin vor der Einnahme.

Bei gewissen Patienten kann es zu individuellen Reaktionen auf die Blutdrucksenkung kommen (wie Schwindelgefühl oder Müdigkeit). Diese Wirkungen treten häufiger am Anfang der Behandlung oder nach Dosiserhöhungen auf. Deshalb kann die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein.

Sportler sollten beachten, dass das Medikament einen Wirkstoff enthält, der bei Dopingkontrollen positiv anzeigen kann.

In der Originalpackung und nicht über 30 °C lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, die über die ausführliche Fachinformation verfügen.

1 Depotab Indapamid-Mepha 1,5 retard enthält: 1,5 mg Indapamid, Laktose und weitere Hilfsstoffe.

62976 (Swissmedic).

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen mit 30 oder 90 Depotabs.

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2013 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Interne Versionsnummer: 2.2

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